MOODBOARD ERSTELLEN

by Romana Huber
MOODBOARD ERSTELLEN

Im letzten Blogpost ging es um das Thema “Inspiration finden”. Dabei habe dir meine Top 4 Inspirationsquellen aufgezeigt. Heute möchte ich nun darauf eingehen, wie du diese Flut an Inspirationen sammeln und für ein Projekt darstellen kannst. Dazu eignen sich Moodboards in allen Formen.

Bestimmt hast du schon von Moodboards gehört. Sie helfen dir, deinen Projekten eine Richtung zu geben und sie als visuelle Collage darzustellen. Sie sollen als Leitfaden für deine Fotoshootings dienen und dir einen ersten Eindruck geben, wie das Resultat aussehen könnte. Du versuchst deine Gedanken in Bezug auf Farben und Stil der Bilder optisch darzustellen. Dabei ist es wichtig, dass du nicht nur Visualisierungen des Motives aufzeigst, sondern deinem Projekt auch eine Stimmung (Mood) verleihst. Versuche deshalb auch Farben, Emotionen, Texturen, Muster, Hintergründe und Requisiten darzustellen.

Dein “Stimmungsbrett” kannst du auf verschiedene Weisen erstellen. Ich zeige dir hier einige online und offline Möglichkeiten, am Beispiel eines Shooting zum Thema “Statement Ohrringe”.

ONLINE MOODBARD

Online Moodboards sind sehr praktisch. Du kannst sie einerseits mit Tools wie Pinterest und Canva schnell erstellen und andererseits hast du online direkt Zugriff auf unendlich grosse Inspirationsquellen. Ausserdem lassen sich online Moodboards auch gut versenden. Somit kannst du deinen Kunden deine Vorstellung vom Shooting unkompliziert zukommen lassen.

Pinterest

Nicht nur beim Inspiration finden ist Pinterest eine tolle Plattform, sondern auch beim Erstellen von Moodboards. Pinterest bietet nämlich die Möglichkeit eigene Pinnwände, im Englischen Boards genannt, anzulegen. Diese kannst du selber benennen und mit Inspirationen füllen. Ausserdem kannst du den Link zur Pinnwand gleich deinem Kunden senden. Wenn du nicht möchtest, dass andere Pinterest-Usern ein Board sehen, kannst du es über das Stift-Zeichen oben links als geheim markieren. Dort kannst du auch andere User dazu einladen, an deinem Moodboard mitzuwirken. So können auch Sie auf dieser Pinnwand Inspirationen pinnen.

Canva

Canva ist ein online Grafikdesign-Tool, in welchem du unzählige Grafikvorlagen und Schriften findest. Du kannst Vorlagen für praktische jede Anwendung nutzen. So hat es Präsentationsvorlagen, Poster, Pinterest-Grafiken und vieles mehr. Damit du Canva nutzen kannst, musst du dich lediglich anmelden.

Für dein Fotografie-Portfolio kannst du irgendeine Vorlage auswählen, die deiner Vorstellung entspricht. Ich habe mich hier für die Präsentation (16:9) entschieden. Anschliessend wählst du links bei Elemente ein Raster aus. Es gibt verschieden angeordnete Raster. Danach kannst du einfach über das Upload-Fenster Bilder hochladen und über drag-and-drop in dein Raster einfügen. Es macht sich auch immer gut, noch eine kleine Farbpalette einzufügen. Dazu kannst du einfach noch ein neues Raster darüberlegen und in der Grösse anpassen.

Zum Schluss kannst du deine Moodboard einfach oben rechts exportieren und einfach per Mail deinem Kunden schicken.

Moodboard mit Canva erstellen

OFFLINE MOODBOARD

Bei offline Moodboards kann man sich kreativ richtig austoben. Es ist eine schöne Arbeit und die Ergebnisse sehen super aus. Jedoch kann es schnell zeitintensiv werden und ausserdem kann man die Wände auch nicht so gut mit Kunden teilen. Für Herzensprojekte ist es trotzdem eine tolle Sache. Ich nutze ein offline Moodboard beispielsweise eher, um meinen allgemeinen Fotografiestil festzuhalten.

Moodboard-Wände

Für Moodboard-Wände brauchst du zuerst eine Wand, wo du deine Inspiration anbringen kannst. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Deko-Gitterwand
  • Korkwand
  • Magnetwand
  • Inspirationen mit Klebern an die Wand bringen
  • Inspirationen auf ein dickes Papier kleben und eine Art Poster kreieren

Danach geht es ans Inspiration sammeln und sortieren. Bringe deine Magazinausschnitte und sonstigen Materialien an deine Wand. Nutze vielleicht auch Schriften und Strukturen, um deinem Moodboard eine umfangreiche Stimmung zu verleihen.

Photoshop

Wer gerne mit Photoshop oder anderen Adobe Anwendungen herumspielt, kann sein Moodboard auch gut so erstellen! Ich mache meine Moodboards gerne im Photoshop, brauche aber immer viel Zeit dafür. Aber ich schätze es, dass ich Formen und Symbole, wie beispielsweise Klebstreifen oder Pfeile, frei hinzufügen kann.

Das ist mein Photoshop Moodboard für ein geplantes Shooting. Wie ihr seht, habe ich zusätzlich zu den Motiven und Posen auch Emotionen, Texturen und Farben eingebracht.

Moodboard Photoshop Vorlage

Hier kannst du diese Photoshop Moodboard Vorlage herunterladen und mit deinen eigenen Inhalten füllen:

Später wenn es dann um die Konzeptualisierung eines Shootings geht, werde ich wieder auf mein Moodboard zurückgreifen. Mehr dazu in einem nächsten Blogpost.

Moodboard Download Vorlage

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